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Partizipation

Partizipation ist ein zentrales Gestaltungsprinzip in der sozialen Stadtentwicklung. Zum einen verbindet sich damit der Anspruch, dass alle Bewohnerinnen und Bewohner gleichberechtigt an den Ressourcen einer Stadt oder eines Quartiers teilhaben – am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, im Bildungs- und Gesundheitsbereich, in Kultur und Sport. Zum andern erfordert Partizipation im Quartier die Beteiligung von Akteuren und lokaler Bewohnerschaft an lokalen Netzwerken, Projekten und Entscheidungsprozessen. In benachteiligten Quartieren tun sich viele Menschen schwer, ihre Interessen zu artikulieren und durchzusetzen. Sie brauchen fördernde politische Rahmenbedingungen, Offenheit und Emopowerment-Unterstützung. Aber auch in anderen Quartieren und auf gesamtstädtischer Ebene sind Information und Transparenz, formale und informelle Beteiligungsstrukturen sowie zielgruppenspezifische Mitwirkungsmöglichkeiten erforderlich. Um einen Ausgleich zwischen Interessen und Sichtweisen herbeizuführen ist eine Kultur konstruktiven Aushandelnds von Bedeutung.

Wir unterstützen partizipative Strategien und Prozesse auf der politischen Ebene und vor Ort, in Theorie und Praxis. Stichworte sind: Good Urban Governance, inklusive Planung, selbstorganisierte Projekte, Netzwerke und bürgerschaftliches Engagement. Wir verfügen über ein breites Erfahrungswissen bei der Durchführung von Informationsveranstaltungen, World-Cafés, Workshops sowie aufsuchenden, niedrigschwelligen Herangehensweisen.

 

PARTIZIPATION . STADT . ENTWICKLUNG 

Mitarbeit bei der Erarbeitung der Rahmenstrategie Soziale Stadtentwicklung


Querschnittsthema "Partizipation"

Die Rahmenstrategie Soziale Stadtentwicklung wurde in den Jahren 2007 und 2008 von einer ressortübergreifenden Projektgruppe der Senatsverwaltungen sowie drei Pilotbezirken  und Dienstleistern unter Federführung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung erarbeitet. Mit der Sozialraumorientierung soll der Stadtteil als Lebensraum stärker in den Fokus des gemeinsam abgestimmten Verwaltungshandelns genommen, die fachliche und gesamtstädtische Betrachtungsebenen um die lokale Bezugsebene des Stadtteils ergänzt werden, den die Bewohnerinnen und Bewohner im Alltagsleben überwiegend nutzen und an dessen Qualitäten und Entwicklung sie deshalb besonders interessiert sind.

Auftraggeber: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Aufgabe:  Verantwortlich für das Querschnittsthema „Partizipation“

 

VORGETRAGEN . BEIGETRAGEN . MODERIERT

Einwohnerversammlung/Stadtforum: Eine Stadt lernt aus Fehlern
Veranstalter:: Fontanestadt Neuruppin, Bürgermeister Jens-Peter Golde
Zeit und Ort: 11. Mai 2010 in Neuruppin, Siechenhauskapelle
Aufgabe: Moderation, gemeinsam mit dem ehemaligen Chef der Brandenburger Staatskanzlei, Staatssekretär a. D. Clemens Appel

 

Im Rahmen des Stadtumbaus und in den Quartieren auf Zeit spielen temporäre Projekte eine große Rolle. 

Strandbar

Jugendliche sind "Sofortisten" – sie wollen nicht lange warten, bis ihre Idee in Monaten oder Jahren einmal Früchte trägt. Im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Soziale Stadt – Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)“ planten und bauten sie einen temporären sommerlichen Treffpunkt: die Strandbar.

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